Rentenversicherung: Früh übt sich…

Wer im Seniorenalter ein junger Hüpfer bleiben möchte, sorgt vor. Nach Jahrzehnten der Berufstätigkeit haben es sich Arbeitnehmer und Selbständige redlich verdient, das Zepter an die jüngere Generation weiterzugeben und zu rasten. Doch wer aktiv rastet, wird weder vital noch geistig so schnell einrosten. Im Rentenalter können sich Senioren wieder auf das konzentrieren, was ihnen privat lieb und teuer ist oder am Herzen liegt. Viele Träume lassen sich nun erfüllen und der Alltag kann relaxt angegangen werden. Für das Entspannen in den reiferen Jahren ist jedoch Voraussetzung, dass sich die finanzielle Seite im grünen Bereich befindet. Für die grundlegende Absicherung sorgt die gesetzliche Rentenversicherung, sofern in diese eingezahlt wurde. Doch wer sich im Ruhestand noch mal so richtig was gönnen möchte, der muss privat für die Vorsorge im Alter nochmals ein Sahnehäubchen draufsetzen.

Riester hilft weiter

Aufgrund einiger Entwicklungen führte die Bundesregierung vor rund 10 Jahren die Riester-Zulagen und zusätzliche Begünstigungen ein. Im manchmal unfassbar komplex klingenden Bürokratiejargon werden letztere als Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten bezeichnet. Letztlich geht es darum, dass sich der Staat spendabel erweist, wenn Bürger privat bezüglich der Rentenversicherung aktiv werden und zusätzlich etwas in den Sparstrumpf stecken. Von dieser Förderung können die meisten Berufstätigen in Deutschland profitieren, wenn sie sich für die Vorsorge ein Produkt auswählen, das den Kriterien für die Förderfähigkeit entspricht. Dem zulagenberechtigten Personenkreis stehen neben der privaten Rentenversicherung noch viele weitere Alternativen zur Wahl. Denn die konkrete Entscheidung für eine Variante der Altersabsicherung obliegt den Förderfähigen selbst. Beispielsweise kommen auch Banksparpläne oder Fondspolicen in Frage. Zudem kann mittels Wohn-Riester auch der Bau eines Eigenheims zur Alterssicherung gefördert werden.

Rente ist ein junges Thema

So altbacken wie das Thema Rentenversicherung für Twens klingen mag, so jung und aktuell ist es im Kern der Sache. Denn bei dieser Sache haben diejenigen die Nase vorn, die schnellstmöglich mit der Vorsorge ins Rennen gehen. Wenngleich der Ruhestand noch in weiter Zukunft liegen mag, ist die vorausschauende Fernsicht der einzig richtige Blickwinkel auf die Angelegenheit. Je früher junge Menschen in die private Rentenversicherung einsteigen und sich die Riester-Zulagen sichern, um so mehr kommt am Ende beim Köpfen des Sparschweins heraus. Darüber hinaus gestalten sich die monatlichen Beiträge, um zu einer komfortablen, zusätzlichen Rentenzahlung zu gelangen, weit weniger hoch. Wer den Einstieg lange herausschiebt, für den erhöhen sich nicht nur die monatlichen Aufwendungen für die Altersvorsorge beziehungsweise verringert sich die mögliche Höhe des finanziellen Polsters im Seniorenalter. Viele attraktive Produkte schließen sich rein logisch als wenig sinnvoll oder zu riskant aus.

Wo Riester nicht greift

Es gibt Personenkreise die von den Zuwendungen rund um Riester nicht profitieren. Beispielsweise zählen Selbständige dazu, wenn diese nicht rentenversicherungspflichtig sind. Doch gerade für diese ist private Vorsorge unerlässlich bei einer verantwortungsvollen Zukunftsplanung. Diesen Bürgern kommt der Staat allerdings auf anderem Wege entgegen, was die private Rentenversicherung angeht. Hier kommt Bert Rürup ins Spiel. Mit der so genannten Rürup-Rente werden ebenso Anreize zum Sparen für die Zeit nach Beendigung des Berufslebens geschaffen. Statt der Riester-Zulagen werden Aktivitäten für die Altersvorsorge mit steuerlichen Vorteilen belohnt.

fotoquelle: Farina3000 – Fotolia.com

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